Kunstverortungen Wehringhausen

Seit Herbst sitzen wir schon auf heißen Kohlen. Die ersten Vorbereitungen für das Projekt „Kulturverortungen“ starteten schon im September. Kulturverortungen heißt, die Pelmke geht raus in den Stadtteil. Auf Straßen und Plätze, in Ladenlokale und Hinterhöfe, an besondere Orte im Quartier.

Musik, Slam, Malerei, Performance, Klein- und Großkunst wartet nicht mehr auf der Bühne, sondern geht raus zu den Menschen. Es wird performt, bedrängt, erfreut, inspiriert und überrascht. Mal planbar, mal plötzlich und unverhofft, aber immer von langer Hand vorbereitet. Von Künstler*innen jeder Couleur. Das war der Plan. Aber dann kam das, was unser aller Leben mehr oder weniger aus der Bahn geworfen und unsere Tagesabläufe umgeleitet hat.

Aber so langsam kommt der Horizont wieder etwas klarer in Sicht und die Straßen werden sich mit Leben füllen.

Einen ersten Schritt – und der war großartig – gab es am 29. Mai in einem Hinterhof der Augustastrasse. „Besucher*innen“ allerdings erstmal nur an Fenstern und auf Balkonen. Aber die waren begeistert. Nach langer nahezu kulturloser Zeit, also ohne Künstler*innen aus Fleisch und Blut, ohne flimmernden Bildschirm.

Das war der Anfang. Am 5. Juni geht es weiter. Wo? Nun ja, noch ist der Coronablues nicht zu Ende. Der Ort wird nicht verraten. Die Anwohner werden sich freuen!

Natürlich hoffen wir auf das Ende der Beschränkungen. Dann können wieder mehr Menschen dabei sein, staunen, sich treffen, Spaß haben und gemeinsam über Sinn und Unsinn nachdenken. Achtet auf unsere Ankündigungen.

Zeit haben wir noch für besondere Dinge. Das Projekt KUNSTVERORTUNGEN ist Teil des Förderprogramms „Konzeptförderung soziokultureller Zentren“, läuft bis 2023 und wird gefördert vom Ministerium Kultur und Wissenschaft NRW und unterstützt von SOZIOKULTUR NRW.


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