Do. 21.05., 19:00 Uhr
Eintritt frei
Kulturzentrum Pelmke
Pelmkestr. 14
Hagen
Am 21. Mai um 19.00 Uhr ist die Autorin Miriam Davoudvandi zu Gast im Kulturzentrum Pelmke. Sie liest aus ihrem aktuellen Buch „Das können wir uns nicht leisten“, in dem sie sich eindringlich mit dem Aufwachsen in Armut in Deutschland auseinandersetzt.
Ausgehend von ihrer eigenen Biografie schildert Davoudvandi die Erfahrungen sozialer Ausgrenzung, von Scham und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Sie beschreibt, wie finanzielle Einschränkungen den Alltag prägen – von Kindheit und Schulzeit über Freundschaften und Beziehungen bis hin zu Fragen von Bildung und sozialem Aufstieg. Dabei richtet sie den Blick auch auf weniger sichtbare Dimensionen von Armut, etwa deren Auswirkungen auf Selbstbild, psychische Gesundheit und Lebensentscheidungen.
Heute lebt die Autorin in veränderten ökonomischen Verhältnissen. In ihrem Buch reflektiert sie diesen sozialen Aufstieg und stellt die Frage, welche langfristigen Spuren ein Leben in Armut hinterlässt und welchen Preis gesellschaftliche Teilhabe haben kann. Ihr Fazit, dass Geld durchaus Einfluss auf das persönliche Glück hat, verbindet sie mit einer differenzierten Betrachtung sozialer Ungleichheit.
Die Lesung ist Teil des „Zusammenhalt in Vielfalt“ und wird vom Kulturbüro sowie der Volkshochschule der Stadt Hagen initiiert.
Der Eintritt ist kostenlos.
Eine Veranstaltung von: Kulturzentrum Pelmke e.V. & Kulturbüro Hagen




