Schulkinowochen 2019

Schulkinowochen im Babylon vom 24.01. bis 06.02.2019

Kontakt über:

SchulKinoWochen NRW Fürstenbergstraße 13-15 48147 Münster Tel.: 0251 591 3055 E-Mail: schulkinowochen@lwl.org



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Die kleine Hexe

Donnerstag, 24. Januar, 09:00 Uhr Montag, 28. Januar, 09:00 Uhr Freitag, 01. Februar, 11:00 Uhr Dienstag, 05. Februar, 11:00 Uhr (ausgebucht)

D 2017 | Regie: Michael Schaerer

Die kleine Hexe lebt mit dem Raben Abraxas in einem windschiefen Waldhaus. Sie ist zwar schon 127 Jahre alt, hat aber noch keine Einladung zum jährlichen Hexentanz in der Walpurgisnacht erhalten. Gegen den Rat von Abraxas fliegt sie heimlich zum Blocksberg. Als ihre missgünstige Tante Rumpumpel sie beim Tanzen erwischt, verdonnert die Oberhexe die kleine Hexe dazu, binnen eines Jahres alle 7892 Zaubersprüche aus einem magischen Buch zu lernen. Doch die sprunghafte Nachwuchshexe tut sich schwer mit Vorschriften und hilft lieber den Kindern aus dem Nachbardorf. Damit verstößt sie gegen den Leitspruch der Hexen: Nur Hexen, die immer Böses hexen, sind gute Hexen. Die stets herumspionierende Rumpumpel schwärzt sie zudem beim Hexenrat an, weil die kleine Hexe das Freitagshexverbot gebrochen hat. Der Rat fordert nun einen Beweis dafür, dass die kleine Hexe doch böse ist. Die Filmemacher haben sich um Werktreue bemüht, mussten aber bei der Verfilmung manche Figuren des Buchs streichen oder verändern. Im Unterricht bietet es sich an, die Unterschiede zwischen Film und Buch zu ermitteln und die Motive dafür zu suchen. Die kleine Hexe wird von den älteren Hexen auf dem Blocksberg mehrfach ausgegrenzt. Dies bietet Ansatzpunkte, um Parallelen mit heutigen Formen der Diskriminierung und des Mobbings zu ziehen. Während in klassischen Märchen wie „Hänsel und Gretel“ oft kluge Kinder böse Hexen besiegen, übernimmt hier eine junge Hexe diese Aufgabe. Welchen Folgen hat dieser Rollentausch? Indem die Heldin den Holzsammlerinnen im Wald und dem Papierblumenmädchen auf dem Markt per Zauberkraft hilft, lernt sie, dass es eine Hexe glücklich machen kann, Gutes zu tun. Doch ist sie so in den Augen der anderen Hexen eine gute Hexe? Damit gibt der Film wichtige Anstöße für Diskussionen über die verschiedenen Bedeutungsebenen des Wortes „gut“.

FSK: Länge: 99 min Altersempfehlung: ab 6 Jahren Schulunterricht: ab 1. Klasse

Thema: Märchen, Fantasie, Magie, Mobbing, Diskriminierung, Freundschaft, Selbstbewusstsein, Abenteuer, Literatur, Werte, Zusammenhalt, Barmherzigkeit
Unterrichtsfächer: vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Religion, Lebenskunde, Ethik

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Freitag, 25. Januar, 11:00 Uhr Dienstag, 29. Januar, 11:00 Uhr Donnerstag, 31. Januar, 09:00 Uhr Montag, 04. Februar, 09:00 Uhr (ausgebucht) Mittwoch, 06. Februar, 09:00 Uhr

D 2018 | Regie: Dennis Gansel

„Das Land, in dem Lukas der Lokomotivführer lebte, hieß Lummerland und war nur sehr klein.“ Mit diesen Worten aus dem Kinderbuchklassiker von Michael Ende beginnt auch die Geschichte im Film. Jim Knopf, der als Baby in einem Paket eintrifft, passt gerade noch hinein. Doch als er Teenager wird, stellt der verwirrt regierende König Alfons fest: Überbevölkerung! Dampflok Emma oder Jim – eine*r muss weg. Lukas und Jim fliehen vor dem Dilemma, stechen mit Emma in See und erleben eine ebenso spannende wie fantastische Reise. Die mandalanische Prinzessin Li Si, just von derselben Bande entführt, die auch Jim Knopf verschickte, befreien sie schließlich aus den Klauen der Drachenlehrerin Mahlzahn. Zurück in Mandala lüftet die Lehrerin ein Geheimnis: Jeder Drache, der besiegt wird und dabei am Leben bleibt, wird weise. Dank der so geläuterten Frau Mahlzahn kann Lummerland elegant vergrößert werden, so dass alle – inklusive der inzwischen mit Jim Knopf verlobten Li Si – darauf Platz haben. Der Film vermag gerade jüngere Kinder visuell zu überwältigen. Einerseits bleiben starke Bilder noch lange in Erinnerung, andererseits können diese die Aufmerksamkeit von der erzählten Geschichte und damit auch von der Botschaft des Films abziehen. Während man mit älteren Kindern die Stationen der Heldenreise im Unterricht durchaus noch mal nachvollziehen kann, empfiehlt sich für jüngere ein eher szenebezogenes Arbeiten, etwa zu der Frage, warum der Scheinriese Tur Tur allein in der Wüste lebt oder Halbdrache Nepomuk ausgegrenzt wird. Zudem können die Naturphänomene Echo, Fata Morgana, Schnee und Vulkane aufgegriffen werden.

FSK: Länge: 105 min Altersempfehlung: ab 7 Jahren Schulunterricht: ab 2. Klasse

Thema: Anderssein, Außenseiter, Freundschaft, Mobbing, Vielfalt, Mut, Zusammenhalt, Kommunikation, Angst, Schein und Sein, Ernährung, interkulturelle Erziehung, Gefühle, Kindheit, Naturphänomene, Medien, Filmemachen
Unterrichtsfächer: vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Kunst, NaWi, Biologie, Erdkunde, Lebenskunde, Ethik, Religion, Technik, Gesellschaftswissenschaften fächerübergreifend: Medienkompetenz, Demokratieerziehung
 

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WALL-E

Freitag, 25. Januar, 09:00 Uhr Montag, 28. Januar, 11:00 Uhr Mittwoch, 30. Januar, 09:00 Uhr

USA 2008 | Regie:  Andrew Stanton

Die Menschen haben die Erde erst ruiniert und dann verlassen. Wall-E, eine autonom arbeitende Müllpresse, räumt den Planeten seit 700 Jahren auf, ohne dabei so recht voranzukommen. Dann taucht ein Robotermädchen namens Eve auf, um herauszufinden, ob es wieder biologisches Leben auf der Erde gibt. Wall-E ist hin und weg und verliebt sich sofort. Er reist mit ihr auf das Riesenraumschiff, auf das die Menschen sich zurückgezogen haben. Umsorgt von Robotern aller Art sind sie fett und willenlos geworden. Aber Wall-E und eine kleine Pflanze bringen Bewegung in die degenerierte Gesellschaft: Der Kapitän möchte zurück zur Erde! Sein Bordcomputer Otto versucht das zu verhindern. Wall-E und Eve, die endlich auch Wall-Es Gefühle erwidert, geben der Sache schließlich die richtige Wendung. Das vergnügliche Abenteuer rund um den liebenswerten Müllsammler ist optisch aufwendig inszeniert. Der Film bietet viele Anknüpfungspunkte, um über das Verhältnis von Mensch und Roboter nachzudenken.

FSK: Länge: 103 min Altersempfehlung: ab 8 Jahren Schulunterricht: 3. bis 11. Klasse

Thema: Robotik, Künstliche Intelligenz, Verhältnis von Mensch und Maschine, Automatisierung, Technikherrschaft, Mensch und Umwelt, Zukunft der Menschheit
Unterrichtsfächer: Sachunterricht, NaWi, Informatik, Lebenskunde, Gesellschaftswissenschaften, Ethik, Deutsch, Kunst, Englisch

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Die grüne Lüge

Freitag, 25. Januar, 13:00 Uhr Dienstag, 29. Januar, 13:00 Uhr Mittwoch, 30. Januar, 11:00 Uhr Donnerstag, 31. Januar, 13:00 Uhr Montag, 04. Februar, 13:00 Uhr

A 2017 | Regie:  Werner Boote

Auf eine Demonstration sei er noch nie gegangen, erklärt Werner Boote zu Beginn seines Dokumentarfilms, lautstarke Proteste widerstrebten seinem Harmoniebedürfnis. Und so glaubt er auch gerne, dass er durch den Konsum von als „fair“ und nachhaltig angepriesener Produkte die Orang-Utans, Delfine, Ozeane, den Regenwald – kurz: die Welt – retten kann. Unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne weltweit, ohne den Konzernen zu nahe zu treten, das funktioniert nicht, behauptet Autorin Kathrin Hartman, seit vielen Jahren Spezialistin für Greenwashing. Mit ihr begibt sich Werner Boote auf eine Reise, um „grüne Lügen“ aufzudecken. Die beiden zeigen auf, welch Unterschiede klaffen zwischen dem, wie Konzerne produzieren und wie sie ihre Waren auf dem Markt anpreisen. Es geht z.B. um Palmöl, das sich in rund der Hälfte unserer Supermarktprodukte befindet und das so gut wie gar nicht nachhaltig produziert werden kann. Es geht um Elektroautos, um Konzerne wie BP und RWE und Ideen von einer gerechteren, demokratischeren Wirtschaftsordnung. Aber Erfolge stellen sich nicht von allein ein, erklären gegen Ende des Films Indigene aus Brasilien, die sich gegen Landraub großer Agrarkonzerne zur Wehr setzen, man muss dafür kämpfen. Und so sieht man Werner Boote im Schlussbild des Films inmitten einer großen, bunten Demonstration. Kann man mit dem Konsum von als „fair“ und „nachhaltig“ deklarierten Produkten die Welt retten? Oder sind das vor allem grüngewaschene Marketingideen profit-orientierter Konzerne, die so den Absatz ankurbeln wollen? Der Regisseur Werner Boote enttarnt viele der vollmundigen Versprechungen als „grüne Lügen“ und regt mit seinem persönlichen, unterhaltsamen Dokumentarfilm dazu an, sich mit dem Entwicklungsziel „Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern“ der Agenda 2030 zu beschäftigen sowie das eigene Konsumverhalten zu überdenken.

FSK: Länge: 90 min Altersempfehlung: ab 13 Jahren Schulunterricht: ab 8. Klasse

Thema: Ernährung, Energie, Wirtschaft, Ökologie, nachhaltige Entwicklung, Demokratie, Globalisierung, neue Technologien, Verantwortung, Gerechtigkeit, Individuum (und Gesellschaft), Natur und Umwelt, Klimawandel, Konsum
Unterrichtsfächer: Politik, Biologie, Erdkunde, Sozialkunde, Wirtschaft, Ethik

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Das schönste Mädchen der Welt

Dienstag, 29. Januar, 09:00 Uhr Donnerstag, 31. Januar, 11:00 Uhr Montag, 04. Februar, 11:00 Uhr Dienstag, 05. Februar, 13:00 Uhr

D 2018 | Regie: Aron Lehmann

Cyril hat sich damit abgefunden ein Außenseiter zu sein. Obwohl er klug, sensibel und witzig ist, hänseln ihn alle wegen seiner riesigen Nase. Aber als schlagfertiger Wortkünstler mischt er, getarnt mit einer Maske, erfolgreich die Battle-Rap-Szene auf. Als Roxy neu in die Klasse kommt, verdreht sie gleich allen Jungs den Kopf. Sie ist ebenso ein HipHop-Fan und vermutet hinter der Maske den attraktiven, aber wortkargen Rick. Um Roxy vor dem falschen Spiel von Fiesling Benno zu schützen, startet Cyril eine waghalsige Verkupplungsaktion: Er schreibt im Namen des verbal gänzlich unbegabten Ricks coole Liebes-Songs und Textnachrichten an Roxy, das für ihn schönste Mädchen der Welt, mit der Folge, dass sich Roxy in Rick verliebt. Die romantische Dreieckskomödie entwickelt sich auf der Klassenfahrt nach Berlin und nach einem dramatischen Zwischenfall dämmert es Roxy endlich, wessen Worte und Lieder ihr Herz berührt haben. Regisseur Aron Lehmann transportiert das im 17. Jahrhundert spielende Versdrama „Cyrano de Bergerac“ (1897) von Edmond Rostand in die Gegenwart, in die heutige Teenagerwelt der direkten und schnellen Kommunikation und in eine Mobbing-Kultur, die jede Abweichung von gängigen Schönheitsnormen mit fiesen Sprüchen abwertet. Bei hoher Gag-Dichte werden die großen Fragen von äußeren Zwängen und inneren Werten nicht aus den Augen verloren. Statt Dichter mit Degen sind es Battle-Rapper, die eine Möglichkeit bieten, Schüler für die Kunst der Poesie zu begeistern und sich mit Sprache gründlich auseinanderzusetzen. Das Thema kann außerdem Anlass sein, gängige Normen, Zwänge, Schönheitsstandards und Sozialverhalten zu hinterfragen.

FSK: 12  Länge: 103 min Altersempfehlung: ab 14 Jahren Schulunterricht: ab 9. Klasse

Thema: Rap/HipHop, erste Liebe, Außenseiter/Mobbing, Erwachsenwerden, Identität, Anerkennung, Klassengemeinschaft, Schönheit, Männlichkeit, Rollenverhalten, Authentizität
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Französisch, Musik

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Das schweigende Klassenzimmer

Donnerstag, 24. Januar, 11:00 Uhr Mittwoch, 30. Januar, 13:00 Uhr Freitag, 01. Februar, 09:00 Uhr Dienstag, 05. Februar, 09:00 Uhr

D 2018 | Regie:  Lars Kraume

Im Herbst 1956 sehen die DDR-Oberschüler Theo und Kurt im Kino in West-Berlin Wochenschaubilder vom Volksaufstand gegen das sozialistische Regime in Ungarn. Zurück in Stalinstadt (Eisenhüttenstadt) erzählen sie ihren Mitschüler*innen davon, die beim unangepassten Edgar im verbotenen Westradiosender RIAS weitere Einzelheiten erfahren. Aus Solidarität mit den Ungarn halten die Primaner im Unterricht spontan zwei Schweigeminuten ab. Während Schulrektor Schwarz versucht, die Aktion als Jugendstreich abzutun, dringt die Kunde davon zum Schulamt und zur SED-Bezirksleitung. Schließlich fordert Volksbildungsminister Lange die Oberprima ultimativ auf, binnen einer Woche die „Rädelsführer“ zu nennen. Doch die 20 Schüler*innen weigern sich und werden vom Abitur ausgeschlossen. Damit stehen sie vor einer schmerzhaften Entscheidung: Fast alle reisen heimlich über die damals noch offene Grenze nach West-Berlin aus, und geben Heimat und Familie für unbestimmte Zeit auf. Der Film veranschaulicht eindringlich die Stationen eines schmerzlichen Prozesses einer politischen Bewusstwerdung. War die Schweigeminute zunächst als spontane Solidaritätsgeste gedacht, so wurde daraus durch die überharte Reaktion des Regimes eine folgenschwere systemkritische Widerstandsaktion. Während der DDR-Minister den Protest im Film als konterrevolutionären Akt verurteilt, feierte die bundesdeutsche Presse die Schülerinnen und Schüler als tapfere Freiheitskämpfer. Hier kann diskutiert werden, wie sich ideologische Frontstellungen des Kalten Krieges im Alltagsleben auswirken. Wann stoßen Akte der Zivilcourage an ihre Grenzen? Mit welchen Mitteln zwingt das Regime Bürger zum Verrat von Gesinnungsgenossen?

FSK: 12  Länge: 111 min Altersempfehlung: ab 15 Jahren Schulunterricht: ab 10. Klasse

Thema: deutsche Geschichte, Ost-West-Konflikt, DDR, Erwachsenwerden, politisches Erwachen, Meinungsfreiheit, Rebellion, Elternkonflikt, Solidarität, Identität, Verlust, Selbstbestimmung, Individuum (und Gesellschaft)
Unterrichtsfächer: Geschichte, Deutsch, Politik, Ethik, Sozialkunde, Religion, Psychologie, fächerübergreifend: Demokratieerziehung

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Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

Donnerstag, 24. Januar, 13:00 Uhr Montag, 28. Januar, 13:00 Uhr Freitag, 01. Februar, 13:00 Uhr Mittwoch, 06. Februar, 11:00 Uhr

D/B 2018 | Regie:  Joachim A. Lang

Erzählt wird die Geschichte eines nie gedrehten Films: die von Bertolt Brecht geplante Verfilmung der Dreigroschenoper. Zu sehen sind die Konflikte und die gerichtliche Auseinandersetzung mit der produzierenden Nero-Film AG, aber auch, wie die Verfilmung hätte aussehen können: eine Transformation des Brechtschen epischen Theaters ins Medium Film. Inmitten eines furiosen Mix der Ebenen und Elemente – Musik, Tanz, Zeitdokumente, Theater im Film, Film im Film – stellt Brecht als agierende Figur die großen gesellschaftlichen Fragen, die heute so aktuell sind wie damals. Alles was Brecht im Film sagt, beruht auf Zitaten aus seinem Werk und Leben. Während er dem Produzenten den Dreigroschenplot mit Worten aus dem Original-Filmexposé schildert, entsteht dieser Film tatsächlich auf der Leinwand, wird immer wieder angehalten, korrigiert und neu weitergesponnen. Der Film eignet sich sehr gut als Einstieg in das Konzept des epischen Theaters im Unterschied zu illusionistischen Darstellungen. Denn nicht nur das „Wie“, auch das „Warum“ wird anschaulich. Daran anknüpfend können Medienunterschiede und -umbrüche untersucht und ein Blick in die Zukunft gewagt werden: Wird die Illusionskraft einer virtuellen Realität derjenigen des Films einmal überlegen sein? Wird dann der Film – wie zuvor die Malerei und das Theater – nach neuen Ansätzen jenseits des Illusionismus suchen? Diskutiert werden kann auch die von Brecht sogenannte „Inszenierung der Wirklichkeit“, als die er seinen Prozess gegen die Nero-Film AG sah.

FSK: Länge: 134 min Altersempfehlung: ab 15 Jahren Schulunterricht: ab 10. Klasse

Thema: Episches Theater, Gesellschafts-/Kapitalismuskritik, Produktionsbedingungen von Film, Rezeptionsästhetik, U- und E-Musik, Urheberrecht, Inszenierungen der Wirklichkeit, Fiktion und Realität
Unterrichtsfächer: Deutsch, Politik, Geschichte, Darstellendes Spiel, Kunst, Musik, Sozialkunde