Por la Vida – Für das Leben

Do 12.11.2020, 19:00 Uhr
Eintritt: 3€

Kuba / 2016 / 56 min / Niurka Dámarys Rodríguez / original m. dt. UT
Der Film zeigt bewegende Bilder und vermittelt einen tiefen Eindruck über die kubanischen Ärzte und medizinischen Fachkräfte der Brigade Henry Reeve bei der Bekämpfung von Ebola in Westafrika und bei vergleichbaren Einsätzen weltweit.
Beim Ebola-Ausbruch 2014 in Westafrika haben sich rund 22.000 Menschen infiziert, über 15000 sind bis August 2015 gestorben. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ hatte schon frühzeitig vor einer solchen Epidemie gewarnt, doch spürbare Hilfe kam durch eine Fehleinschätzung der WHO sehr spät. Sie appellierte dann vor allem an die ehemaligen Kolonisatoren England, Frankreich und die USA, aber auch an Kuba wegen der permanenten humanitären Hilfe der kleinen Insel in Afrika und auch wegen der Unterstützung im antikolonialen Befreiungskampf des Kontinentes.
So schickte Kuba als erstes Land und binnen kürzester Zeit über 250 Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen der Brigade „Henry Reeve“ in die betroffenen Regionen Westafrikas – das größte Kontingent ausländischer Ärzt*innen vor Ort. Für dieses einzigartige Programm der internationalen Solidarität im medizinischen Bereich erfuhr Kuba weltweit Lob und Anerkennung, selbst in den großen Medien der USA. Die Brigade Henry Reeve wurde sogar für den Nobelpreis vorgeschlagen.

In Kooperation mit der Attacgruppe Hagen. Anschließend an den Film berichtet der Arzt Dr. Klaus Piel von der Humanitären Cubahilfe über die Rolle Cubas bei der Covid19 Bekämpfung und der Maßnahmen in Cuba. Zur Zeit hat Cuba weltweit gemessen an der Einwohnerzahl mit die geringsten Covid 19 Fälle.