Eintritt: 4,50 € / 3,00 €
Am Tag als Bobby Ewing starb
Am 26.04.86 wurde für die Welt mit der verheerenden Explosion eines Reaktors in dem Atomkraftwerk von Tschernobyl der Atomaralptraum Wirklichkeit. Es war zwar nicht der erste Unfall dieser Art, aber der erste, der weltweit mediatisiert wurde. Über die Folgen der Katastrophe wurde seitdem viel verdrängt und verschwiegen. Zum 20. Jahrestag von Tschernobyl zeigen die Hagener GRÜNEN den Film AM TAG ALS BOBBY EWING STARB im Kino Babylon. Eine Möglichkeit, sich filmisch an diesen besonderen Tag zu erinnern.
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D 2005, R: Lars Jessen, 92 min, mit Peter Lohmeyer, Gabriela Maria Schmeide, Nina Petri, Richy Müller, ab 6 Jahren.
1986 - Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf ist in den letzten Zügen. Nur eine letzte Landkommune ist übrig geblieben: für das „Alternative Wohnkollektiv Regenbogen“ könnte es immer so weiter gehen: mit endlosen Konsensdiskussionen, Schafe scheren und nacktem Gemeinschaftsbaden. Eines Tages bekommen die Flachlandkommunarden Zuwachs durch die beiden Städter Hanne und ihren Sohn Niels. Während Hanne sich überraschend schnell an Schreitherapie und Gemüseaufzucht gewöhnt und noch viel schneller an die Tantra Spiele mit dem Kommunenguru Peter, hat Niels immer weniger Lust auf die dogmatischen WG-Regeln. Aus Trotz schließt er sich dem gewaltbereiten AKW-Widerstand an und bringt das beschauliche Chaos der Kommune damit reichlich durcheinander. Zum großen Knall kommt es aber erst, als im entfernten Tschernobyl ein Reaktor explodiert. Genau an dem Tag, als Bobby Ewing stirbt, der Erdölprinz aus „Dallas“ und Serienliebling der Kommune. Eine Komödie zwischen Witz, Ernst und Nostalgie, mit dem Max-Ophüls-Preis 2005 ausgezeichnet.
Greenpeace Archiv über Tschernobyl



