Eintritt: freier Eintritt
Chiapas – „Für eine Welt, in die viele Welten pas
Der LINKE DIALOG HAGEN und die ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG laden zu einem Themen- und Filmabend CHIAPAS / Zapatismus ein. Der Eintritt ist frei.
Zum Film AUFSTAND DER WÜRDE:
Am 1. Januar 1994 besetzten Tausende Indigene unter der Losung "Ya Basta!" (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpften die Zapatistas - die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapata benannten - bewaffnet gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte.
Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus, Unterdrückung der Frauen und Naturzerstörung ein. Die Zapatistas besetzten Ländereien von Großgrundbesitzern und bauen dort eigene Strukturen auf. Lokale Machthaber und die Regierung reagieren darauf bis heute mit Repression und Sabotage.
Das Filmteam besuchte mehrere zapatistische Gemeinden und sprach vor allem mit den Menschen der Basis. Die Dokumentation bietet eine Einführung in das Thema, anschauliche Einblicke in selbstverwaltete Gesundheits-, Bildungs- Landwirtschafts- und Kollektivprojekte, das Politikverständnis und die internationale Bedeutung der Bewegung. Das Filmteam reiste 5 Monate durch Südmexiko und Mittelamerika, um existierende und geplante "Entwicklungsprojekte" des Plan Puebla-Panamá (PPP) und die Widerstände dagegen zu dokumentieren.Der Aufstand der Zapatisten in Chiapas, Mexiko ist fast in Vergessenheit geraten.
Wir wollen durch einen einleitenden Film über den Aufstand von 1994 und die folgende Entwicklung informieren. Die Autorinnen und Autoren des Film Luz Kerkeling, Dorit Siemers und Heiko Thiele dokumentieren diese Ereignisse.
Die anschließende Diskussion mit Petra Rodriguez, die schon mehrfach als Menschenrechtsbeobachterin in Chiapas war, wird Walter Weiß vom Linken Dialog Hagen leiten.
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