Klarsichtkino: Durchblick im Globalisierungsdschungel

Nicht zuletzt die Finanzkrise zeigt das Scheitern der neoliberalen Politik, die in allen Teilen der Welt zu sozialer Unsicherheit, ökologischen Problemen und Nahrungsmittelengpässen führt. In der Filmreihe KLARSICHTKINO werden Dokumentationen und Spielfilme gezeigt, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit den drängenden Problemen einer zunehmend privatisierten und globalisierten Welt beschäftigen. Dabei vermitteln die ausgewählten Filme Zusammenhänge und Hintergründe, stellen Fragen und zeigen manchmal auch Möglichkeiten des Widerstands gegen Ausbeutung, Entrechtung und Umweltzerstörung auf. Jeder Abend wird von einem der Kooperationspartner begleitet und im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Für interessierte Gruppen und Schulklassen können wir in der Spielwoche auch vormittags  Termine anbieten.

Klarsichtkino 2016/17

Do 15.09. 19.00 Der Schwarze Nazi (Jusos Hagen)

Do 13.10. 19.00 We want Sex (Ver.di Südwestfalen)

Do 20.10. 19.00 Die kleinste Armee der Welt (Hagener Friedenszeichen)

Do 17.11. 19.00 Tomororrow (Bündnis 90/Die Grünen)

Do 15.12. 19.00 Fuocoammare - Seefeuer (terres des hommes)

Do 19.01. 19.00 Mammon (Attac)

Do 16.02. 19.00 True Cost (Allerwelthaus/Grüne)

Do 16.03. 19.00 Sonita (IG Metal)

Do 20.04. 19.00 Meister des Todes (Friedenszeichen) 

Do 18.05. 19.00 Alphabet (GEW)


Download des Programmflyers
 

schwarzeDo 15.09. um 19.00
Der Schwarze Nazi    

Deutschland 2016, Regie:  Tilman+ Karl-Friedrich König, 94 Min., mit Aloysius Itoka und Judith Bareiß
DER SCHWARZE NAZI handelt vom Kongolesen Sikumoya, der sich auf seine Einbürgerung vorbereitet. Gemeinsam mit seiner Freundin erwartet er ein Kind, aber nicht nur seine Schwiegereltern in spe haben Sikumoya gegenüber so ihre Vorurteile. Doch irgendwann ist es zu viel. Er bricht zusammen. Im Koma ereignet sich dann die Metamorphose. Sikumoya ist nun der scheinbar „perfekte Deutsche“. Er überholt die Neonazis einfach von rechts und beginnt ihnen Teile ihrer absurden Ideologie streitig zu machen.

 

sexDo 13.10. um 19.00
We want Sex

Großbritannien 2010, Regie: Nigel Cole, 113 Mi., DF, mit Sally Hawkins, Miranda Richardson, Bob Hoskins, Rosamund Pike u.a.
Mit seiner britischen Sozialkomödie „We Want Sex“ - was sich auf "We want sexual equality" bezieht - glückt Regisseur Nigel Cole eine unwiderstehliche Hymne auf den Kampf der englischen Arbeiterinnen von Dagenham Ende der 60er Jahre. Pulsierendes Zentrum seiner Hommage an weibliche Zivilcourage ist Berlinale-Gewinnerin und „Happy-Go-Lucky“- Star Sally Hawkins. Charmanter Agitprop, humorvoll, witzig und unsentimental inszeniert, ein sehenswerter Frauenfilm, der selbst ein männliches Publikum nicht kalt lassen dürfte.

 

Do 20.10. um 19.00
Die kleinste Armee der Welt

D 2015, Regie: Martin Gerner, 82 Min.
Hamon und Marcus, ein Afghane und ein Deutscher, durchqueren als Bavarian Taliban mit Turban und Kalaschnikow die Alpen. Als kulturelle Guerrilleros testen sie mit ihrer Performance Fremdsein und deutsche Willkommenskultur, Toleranz und Integration in den bayerischen Alpen. Eine ebenso humorvolle wie ernsthafte Reise in Zeiten vermehrter Flüchtlinge in Deutschland nimmt ihren Lauf. Regisseur und Afghanistan-Experte Martin Gerner wird in seinen Film einführen und beantwortet im Anschluss Fragen aus dem Publikum.

 

Do 17.11. um 19.00
Tomororrow - Die Welt ist voller Lösungen

Frankreich 2015, Regie: Cyril Dion & Mélanie Laurent, Doku, 118 Min.
Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit. Die Welt hat viele Probleme und die meisten sind uns allen bekannt. Weniger bekannt sind manche der Lösungsansätze, die vor Ort weitreichende Veränderungen anstoßen und ermöglichen. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der NGO-Aktivist Cyril Dion begeben sich in „Tomorrow“ auf die Spur solcher Initiativen. Ihr mit dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend. Eine engagierte, einfühlsame Doku!

 

 

Do 15.12. um 19.00    
Seefeuer - Fuocoammare

Italien 2016 - Dokumentation, Regie & Buch: Gianfranco Rosi, Doku, 108 Min., FSK 12
Tausende Flüchtlinge kommen in kaum brauchbaren Booten und voller Verzweiflung, aber auch Hoffnung auf ein besseres Leben an den Stränden Lampedusas an. Denn obwohl die Insel zu Italien und damit zu Europa gehört, liegt sie näher an Afrika und ist damit der ideale Ort, um einem Leben voller Gefahren zu entkommen. Für seine Dokumentation „Seefeuer“ beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi ein Jahr lang das Geschehen direkt vor Ort. Im Zentrum seiner auf der Berlinale 2016 mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten Dokumentation stellt er den Einheimischen Samuele, einen 12jährigen Jungen, Sohn eines Fischers.

 

Do 19.01. um 19.00
Mammon

D 2014, Regie:  Philipp Enders, Doku, 90 Min.
MAMMON ist ein kreativer Dokumentarfilm aus dem neuen Jahrtausend: Vielseitig und ästhetisch anspruchsvoll, komisch und politisch. Neben Interviews mit Experten aus dem Finanzsektor wie EZB-Banker Benoît Cœuré oder Börsenmakler Dirk Müller, stellen auch Gespräche mit Experten aus anderen Bereichen der Gesellschaft (u.a. Befreiungstheologe Frei Betto, Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun, Philosoph Tomáš Sedláček) einen nicht unbedeutenden Teil des Films dar.

 

Do 16.02. um 19.00  
True Cost

USA 2015, Regie: Andrew Morgan, Doku, OmU (Engl.), 92 Minu.
Dies ist eine Geschichte über Kleidung. Über die Kleidung, die wir tragen, die Menschen, die sie machen und die weltweiten Auswirkungen der Industrie, welche sie herstellt. Die Preise für Kleider sinken seit Jahrzehnten während die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch steigen. TRUE COST ist eine bahnbrechende Dokumentation, die den Schleier von einer unsichtbaren Industrie lüftet und uns fragt, wer den Preis für unsere Kleidung zahlt. Rund um die Erde, vom schillerndesten Laufsteg zum dunkelsten Slum, öffnet der Film die Augen für das Leben und die Umwelt der vielen Menschen, die hinter unserer Bekleidung stehen. Mit Rahmenprogramm.

 

Do  16.03. um 19.00        
Sonita

Schweiz/ D/ Iran 2015, Regie: Rokhsareh  Maghami, Doku, 90 Min.
Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes. Um sich Zeit zu verschaffen für die Verwirklichung ihres Traumes, gelingt es Sonita zunächst, die drohende Rückkehr nach Afghanistan zu verhindern. Sie stellt ein Musikvideo ins Internet, einen. Der furiosen Aufruf gegen die Zwangsheirat, der Sonitas entscheidend verändern wird.

 

Do 20.04. um 19.00
Meister des Todes

D 2015, Regie: Daniel Harrich, 93 Min., mit Hanno Kofler, Heiner Lauterbach u.a., FSK 16
Der ausgezeichnete Schütze Peter Zierler (Hanno Koffler) arbeitet bei einem deutschen Rüstungsunternehmen, das ihn auch zu Schulungen ins Ausland schickt. Als Peter sich bei einer seiner Auslandsreisen mit den schockierenden Konsequenzen der riskanten Waffenlieferungen konfrontiert sieht, zieht er die Legitimität der immer fragwürdiger werdenden Waffengeschäfte mit zunehmend zwielichtigen Kunden in Zweifel. Bald reift in dem jungen Mann der Entschluss, mit der ganzen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, doch seine Arbeitgeber stehen unter Kostendruck und setzen alles daran, dies zu verhindern.

 

Vorschau: alphabetDo 18.05. um 19.00
Alphabet - Liebe oder Angst?

Österreich/Deutschland 2013, Regie: Erwin Wagenhofer, Doku, 109 Min.
Nach „We feed the World“ und „Let‘s make Money“ schließt der Österreicher Erwin Wagenhofer mit „Alphabet“ seine Trilogie über die Krise der modernen Gesellschaft ab. Vordergründig geht es um Bildung und die Frage, was Schule und Ausbildung aus unseren Kindern machen. Aber Wagenhofers Film geht weit über die übliche Diskussion um Schülerstress und Leistungsdruck hinaus. Er sieht in Bildung den Schlüssel zu einer anderen Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht mehr Konkurrenz und Leistung, sondern Kreativität und Freude am Lernen im Mittelpunkt stehen.

 

 

 

Ältere Programm

Klarsichtkino 2015/16

Do 15.10.15 um 19.00              The Yes Men - Jetzt wird´s persönlich            

Do 12.11.15 um 19.00              Willkommen auf Deutsch

Do 19.11.15 um 19.00              Pepe Mujica - Der Präsident

Do 17.12.15 um 19.00              Heil!               

Do 14.01.16 um 19.00              Wem gehört die Stadt? - Bürger in Bewegung                    

Do 21.01.16 um 19.00              Malala - Ihr Recht auf Bildung

Do 18.02.16 um 19.00              10 Milliarden - Wie werden wir alle satt

Do 17.03.16 um 19.00              Deutschboden               

Do 21.04.16 um 19.00              Wer weiß wohin?

Do 19.05.16 um 19.00              Pride

Download des Programmflyers

Do 15.Oktober 2015 um 19.00 

The Yes Men - Jetzt wird´s persönlich

USA/ Deutschland 2014, Regie: Laura Nix, Mike Bonanno, Andy Bichlbaum, OmU (Englisch), Doku, 91 Min.Sie sind die Superstars der Protestbewegung in den USA: die berüchtigten Aktivisten The Yes Men inszenieren seit 20 Jahren unterhaltsame, aber vor allem provokative Aktionen. Sie stellen Konzerne, Lobbygruppen oder Regierungen bloß, um aufzurütteln und aufzudecken. Der Film zeigt, wer die Menschen hinter den Shows sind und vermittelt die hoffnungsvolle Botschaft, dass Veränderungen möglich sind, wenn man für sie kämpft. In Kooperation mit Attac.

 

Do 12.November 2015 um 19.00                                     

Willkommen auf Deutsch

D 2015 Regie: Carsten Rau und Hauke Wendler, Doku, 89 Min.   

Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleiten die Regisseure Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung Harburg – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit. WILLKOMMEN AUF DEUTSCH ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und nimmt eine heutige Situation vorweg, die umso schwieriger ist...aber nicht hoffnungslos ist. Der Film zeigt, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen. Zentral ist dabei die Frage, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Wege steht. In Kooperation mit der SPD.

 

Do 19.November 2015 um 19.00

Pepe Mujica - Lektionen eines Erdklumpens

Deutschland 2014, Regie: Heidi Specogna, Doku, OmU (Spanisch), 90 Min.

Der Film über Pepe Mujica und seine Lebensgefährtin Lucia Topolansky handelt von ihrem Leben, vom gemeinsamen Kampf gegen die frühere Militärdiktatur, von ihrem Weg aus dem Widerstand in die offizielle Politik bis zum Präsidentenpaar, das immer noch einen kleinen Bauernhof bewirtschaftet und 90% des präsidialen Solds spendet. Die Filmemacherin Heidi Specogna kennt den ehemaligen Tupamaro-Kämpfer Pepe Mujica seit vielen Jahren und setzt dem mittlerweile fast Achtzigjährigen ein liebevolles filmisches Denkmal. In Kooperation mit Bündnis 90/Die Grünen.

 

Do 17.Dezember 2015 um 19.00

Heil

D 2015, Regie: Dietrich Brüggemann,  93 Min., mit Benno Führmann, Anna Brüggemann uva.

Der gefeierte afrodeutsche Autor Sebastian Klein (JERRY HOFFMANN) ist auf Lesereise in der ostdeutschen Provinz und wird von den ortsansässigen Neonazis standesgemäß begrüßt: mit einem Schlag auf den Kopf. Sebastian verliert prompt sein Gedächtnis und plappert alles nach, was man ihm sagt, wettert öffentlich gegen Integration. Das ist aber erst der Anfang ein irrsinnige und sehr unterhaltsamen Reise ins Herz der deutschen Finsternis. In dieser Satire bekommt jeder sein Fett weg: Nazis, Politiker, Aktivisten, Antifa... In Kooperation mit der GEW.

 

 

Do 14.Januar 2016 um 19.00             

Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung

Deutschland 2014, Regie: Anna Ditges, Doku, 87 Minuten

Die Langzeit-Doku „Wem gehört die Stadt?“ eröffnet einen unverstellten Blick auf die Auseinandersetzungen um Stadtentwicklung als kollektiven Lebensraum und Experimentierfeld. Dabei gelingt Filmemacherin Anna Ditges das Kunststück,  diese Suche nach menschengerechtem Wohnen und Leben in der Auseinandersetzung  mit wirtschaftlichen und politischen Interessen dem Zuschauer am Beispiel des Kölner Stadtteils Ehrenfeld kurzweilig nahe zu bringen. In Kooperation mit IG Liebenswertes Wehringhausen.

 

Do 21.Januar 2016 um 19.00
Malala - Ihr Recht auf Bildung

2012 entrüstete das Attentat auf die damals 15-jährige Malala Menschen auf der ganzen Welt. Malala war auf ihrem Nachhauseweg in Pakistan im Schulbus von mehreren Schüssen getroffen und dadurch schwer an Kopf und Hals verletzt worden. Zuvor hatte sie sich für das Recht auf Bildung von Mädchen eingesetzt, mit elf Jahren in einem Blog für die BBC darüber berichtet, wie brutal die Taliban junge Frauen davon fernhalten, etwas zu lernen. Der Film zeichnet die Zeit nach dem Attentat bis zur Verleihung des Friedensnobelpreises nach. In Kooperation mit terres des hommes.

 

Do 18.02. um 19.00

10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

Deutschland 2015, Regie: Valentin Thurn, Doku, z.T. OmU, 103 Min.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen: Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher. In Kooperation mit dem AllerWeltHaus.

 

Do 17.März 2016 um 19.00

Deutschboden

Regisseur André Schäfer hat, wie viele Menschen in Deutschland, ein vorgefertigtes Bild von den jungen Männern aus den neuen Bundesländern – und will es mit der Realität abgleichen. Er schickt Moritz von Uslar, Autor des dem Film zugrundliegenden Buches, in ein kleines Örtchen in der Brandenburgischen Provinz, wo er nach vermeintlich alltäglichen Phänomenen wie Massenarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Alkoholismus und Rechtsradikalismus sucht. Zum Teil bestätigt sich sein Bild bei Begegnungen mit Bewohnern, aber ebenso lernt er andere Seiten des ostdeutschen Alltags kennen: Grillfeste, Pils am Tresen, den Geschmack von Mettbrötchen und ehrlichen Humor. ein kleines Örtchen in der Brandenburgischen Provinz, wo er nach vermeintlich alltäglichen Phänomenen wie Massenarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Alkoholismus und Rechtsradikalismus sucht. Zum Teil bestätigt sich sein Bild bei Begegnungen mit Bewohnern, aber ebenso lernt er andere Seiten des ostdeutschen Alltags kennen: Grillfeste, Pils am Tresen, den Geschmack von Mettbrötchen und ehrlichen Humor. In Kooperation mit der IG Metall.

 

21.April 2016 um 19.00

Wer weiß, wohin?

Libanon/F 2011, Regie: Nadine Labaki, 102 Min., DF, mit Layla Hakim, Nadine Labaki, u.a. FSK 12

In einem abgelegenen Dorf im Nahen Osten haben sich Moslems und Christen eine Oase des Friedens geschaffen, in der die Menschen harmonisch zusammenleben. Doch dann eskalieren die Konflikte im Land und auch im Dorf wachsen die Spannungen. Gewaltübergriffe wollen die Frauen jedoch mit aller Macht verhindern. Und so hecken sie gemeinsam allerhand unorthodoxe Aktionen aus, um die Situation wieder zu entschärfen und die Männer auf andere Gedanken zu bringen. Dabei spielen der einzige Fernseher des Dorfes, eine ukrainische Table-Dance- Truppe und selbstgebackene Haschkekse eine nicht unerhebliche Rolle. Witziges Plädoyer für Toleranz und Frieden in Kooperation mit dem Hagener Friedenszeichen e.V.

 

19.Mai 2016 um 19.00

Pride

GB 2014, Regie: Matthew Warchus, 117 Min., deutsche Fassung, Ben Schnetzer, George MacKay, Imelda Staunton, Bill Nighy u.a.

"Pride" erzählt vom Streik der Minenarbeiter in Wales anno 1984. Um die Kumpel zu unterstützen, sammelt eine Schwul-lesbische Gruppe Geld – doch zuvor müssen erst diverse Vorurteile geknackt und die Betonköpfe der Gewerkschaft überlistet werden. Eine wahre Geschichte, mit tollen DarstellerInnen witzig und pointenreich erzählt. Sozialkomödie in bester britischer Tradition in Kooperation mit der ver.di Jugend.

 

Klarsichtkino 2014/15

 Do 16.10.14             19.00               Population Boom               

Do 20.11.14               19.00               Bethlehem               

Do 18.12.14               19.00               Ein Geschenk der Götter

Do 15.01.15               19.00               Who cares! Du machst den Unterschied

Do 12.02. 15              19.00               Wer rettet wen?                

Do 19.02. 15              19.00               Black Brown White  

Do 19.03. 15              19.00               Zeit der Kannibalen              

Do 16.04.15               19.00               Wenn das Land zur Ware wird                

Do 21.05.15               19.00               Kapitalismus, eine Liebesgeschichte      


Do 25.09. um 19.00

No PasaranD 2014, Regie: Daniel Burkholz, Doku (OmU, mehrsprachig), 73 Min.„Wofür habt ihr gekämpft?" Diese Frage lässt den 96-jährigen Österreicher Gerhard Hoffmann sehr nachdenklich werden: „Also, das lässt sich in wenigen Worten nicht sagen." Auf einer Reise quer durch Europa, zu den letzten ZeitzeugInnen, die im Spanischen Bürgerkrieg und im 2. Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben, macht sich „NO PASARAN“ auf die Suche nach Antworten. Im Zentrum dieses multinationalen  Dokumentarfilms stehen die Lebenswege und persönlichen Schicksale von acht AntifaschistInnen, die sich als Jugendliche freiwillig meldeten und nach Jahren des Widerstands Krieg und  Vernichtungslager überlebten und in diesem Film ihre Geschichte erzählen. In Kooperation  mit dem ak_antifaschismus, Regisseur Daniel Burkholz ist zu Gast im Kino.

 

Do 16.10. um 19.00
Population Boom
Österreich 2013, Regie: Werner Boote, Dokumentarfilm, 93 Minuten, Eintritt: 3€

Ein bekanntes Horrorszenario: 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – eine Folge der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zuviel? Dokumentarist Werner Boote bereist fünf Kontinente und untersucht ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an? In Gesprächen mit Fachleuten aus der ganzen Welt entlarvt er auf frappierende Weise das Reizwort Überbevölkerung als Mythos, nicht jedoch ohne uns Alternativen und vor allem Hoffnung anzubieten.

 

Do 20.11. um 19.00
Bethlehem

Israel/B/D/ 2013, Regie: Yuval Adler, 96 Min., OmU, mit Shadi Mar’i, Tsahi Halevy, u.a.Bethlehem beschreibt die komplexe Beziehung zwischen dem israelischen Geheimdienstoffizier Razi und seinem jungen palästinensischen Informanten Sanfur . Sanfur ist der jüngere Bruder des gesuchten palästinensischen Untergrundkämpfers Ibrahim. Um Ibrahim aufzuspüren und zu töten, hat Razi den Jungen rekrutiert, als dieser erst 15 war, und mit der Zeit eine fast väterliche Zuneigung zu ihm entwickelt. Sanfur, der zeitlebens im Schatten seines großen Bruders stand, genießt Razis Aufmerksamkeit. Der mittlerweile 17-Jährige versucht verzweifelt, die Forderungen des Agenten zu erfüllen und gleichzeitig seinem Bruder gegenüber loyal zu bleiben. Er führt ein Doppelleben und belügt letztendlich beide.  Regisseur Adler gelingt das Kunststück, einen Film über den Nahost-Konflikt zu drehen, der zwar eine Haltung hat, jedoch keine Partei ergreift.

 

Do 18.12. um 19.00

Ein Geschenk der GötterD 2014, Regie: Oliver Haffner, 100 Min., mit Adam Bousdoukos u.a.Aus heiterem Himmel verliert Schauspielerin Anna ihre Anstellung an einem kleinen Stadttheater. Eben noch auf der Bühne findet sie sich nun in der Tristesse des örtlichen Jobcenters wieder. Auf Drängen ihrer Sachbearbeiterin übernimmt sie die Leitung eines Schauspielkurses für acht Langzeitarbeitslose –"schwer Vermittelbare". Trotz gewaltiger Widerstände gegen die verpflichtende Bildungsmaßnahme formt sich aus den frustrierten Einzelkämpfern zunehmend eine eingeschworene Gruppe, mit der Anna "Antigone" inszeniert. Überraschend kommt in die privaten Dramen der Teilnehmer immer mehr Bewegung und auch Anna erlebt einen Neuanfang, mit dem sie so nicht gerechnet hat. Unkonventionelle Sozialkomödie!

 

Do 15.01.2015 um 19.00

Who cares! Du machst den UnterschiedBrasilien/D 2013, Regie: Mara Mourao, Dokumentation, OmU, 93 Min.Eine Dokumentation über Sozialunternehmer weltweit – ihre Motivation, ihre Visionen, ihre Methoden und ihre Erfolge. Aber weniger ein Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne des Wortes als Agitationskino für den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Wirtschaftskrisen und Umweltverschmutzung ist „Who Cares?“. In Interviews und rasant montierten Bildern werden Sozialunternehmer und Aktivisten aus sieben Ländern vorgestellt, die sich auf unterschiedliche Weise bemühen, "den Unterschied" zu machen.  Ziel von Mourão ist nicht nur die bloße Darstellung dieser Initiativen und deren Begründer und Unterstützer, sondern vor allem, andere Menschen zu inspirieren, das Gleiche tun, um letztlich das soziale Unternehmertum weltweit zu revolutionieren.

 

Do 12.02. um 19.00

Wer rettet wen?D 2015, Regie:  Leslie Franke und Herdolor Lorenz, DokuEs heißt, Griechenland habe 240 Mrd. € Hilfen erhalten. Gerettet wurden damit aber nur die privaten Banken, Versicherungen und Investmenthäuser. Ihnen gehörten 2009 fast alle griechischen Staatsanleihen. 2012 - drei Jahre danach - wurden diese Schulden fast gänzlich auf die europäischen Steuerzahler übertragen! Viele Hedgefonds, Banken und reiche Privatanleger wurden vor Verlusten bewahrt. Leslie Franke und Herdolor Lorenz ("Water makes Money") versuchen mit ihrem Dokumentarfilm Licht ins Dunkel zu bringen. Der Film entsteht als „Film von unten“, durch crowdfunding finanziert von denen, die ihn sehen wollen. Deutschlandweite Premiere ist am 11.02.2015, Spenden sind noch willkommen unter: www.whos-saving-whom.org

 

Do 19.02. um 19.00

Black Brown WhiteÖsterreich 2011,  Regie: Erwin Wagenhofer, 107 Min., mit Fritz Karl, Claire-Hope u.a.Der Fernfahrer Don Pedro fährt nicht zum ersten Mal mit einer Ladung ukrainischem Knoblauch nach Marokko. Dort nimmt er Flüchtlinge auf, um sie hinter das Gemüse gepfercht nach Europa zu schmuggeln. Das Geschäftsmodell von Pedro und seinem abgefeimten Speditionspartner Jimmy ist zwar riskant, aber ausgesprochen ertragreich.Die Probleme beginnen, als sich eine junge Frau weigert, wie die Anderen in den Hohlraum des LKWs zu kriechen. Stattdessen nimmt sie mit ihrem kleinen Sohn in der Fahrerkabine Platz. Ziel ihrer Reise ist Genf, wo sie den Vater ihres Kindes, einen UN-Beamten, mit seiner Verantwortung konfrontieren möchte. Eine tückenreiche Reise nach Schengenland beginnt. Spannendes, lakonisches Roadmovie von Erwin Wagenhofer voller leiser Zwischentöne.

 

Do 19.03. um 19.00

Zeit der KannibalenDeutschland 2013, Regie: Johannes Naber, 93 Min., mit Devid Striesow, Sebastian Blomberg, Katharina Schüttler u.a., FSK 12Öllers und Niederländer haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden! Als sie erfahren, dass ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt gemacht hat, liegen die Nerven blank. Denn „up or out“ ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft ihnen auch nicht weiter. Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca rückt für ihn nach. Der Kampf um das Überleben in der Company geht an die Substanz – die Zeit der Kannibalen bricht an.

 

Do 16.04. um 19.00

Wenn das Land zur Ware wirdMEX/BRD 2013, Produktion: Dorit Siemers, Luz Kerkeling Zwischenzeit e.V., 71 min.„Wenn das Land zur Ware wird“ problematisiert die Bedrohung der indigenen Gemeinden in Südmexiko durch Monokulturen, Infrastrukturausbau, Tourismusprojekte und Repression. Die kleinbäuerlichen Dorfgemeinschaften funktionieren bis heute auf der Basis von traditioneller Versammlungskultur, Selbstorganisation, Gemeinschaftsarbeit und Subsistenzwirtschaft zur Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. Das Land, das in der Kosmovision der indigenen Bevölkerungsgruppen als „Mutter Erde“ verstanden wird, gerät jedoch zunehmend ins Visier von Politik und Wirtschaft: Die Gemeindeländereien werden zunehmend in eine Ware konvertiert – in aller Regel ohne die betroffenen Menschen zuvor zu konsultieren, was nach internationalen Abkommen, die Mexiko unterzeichnet hat (u.a. ILO-Konvention 169), die Pflicht der mexikanischen Regierung wäre. Anschließend Diskussion mit Dorit Siemers oder Luz Kerkeling von Zwischenzeit e.V.

 

Do 21.05. um 19.00
Kapitalismus, eine Liebesgeschichte

USA 2009, R: Michael Moore, z.t. OmU (engl.), Doku.,122 Min

Michael Moore gibt  mit seinem immer etwas manipulativen Regiestil dem weltweiten  Finanzsystem eine volle Breitseite, trägt in gewohnt entwaffnender Manier seine fulminante Kritik am Kapitalismus vor und ruft seine Mitbürger zu massivem Protest auf. Einmal mehr gelingt es ihm dabei, trotz des ernsten Themas und der komplizierten Sachverhalte auch noch unterhaltsam zu sein, indem er z.B. den Zugang zur “Bank of America” mit einem gelben Absperrband als Ort des Verbrechens markiert.

2013/14

Do 19.09.     19.00           We steal Secrets

Do 17.10.     19.00           Speed-Auf der Suche nach der Zeit 

Do 21.11.     19.00           Der Tag wird kommen   

Do 19.12.     19.00           Eqcuador

Do 16.01.     19.00           Valley of Saints    

Do 20.02.     19.00           More Than Honey

Do 20.03.     19.00           Frohes Schaffen     

Do 17.04.     19.00           The Court

Do 15.05.     19.00           Schotter wie Heu 

Do 20.06      19.00           NN     DGB JUGEND



WE STEAL SECRETS - DIE WIKILEAKS-GESCHICHTE

Donnerstag, 19.09.2013, 19.00Uhr, 3€

Vorschau: secretsUSA 2013, Regie: Alex Gibney, Doku, 130 Min., OmU (Englisch),

Alex Gibneys Dokumentarfilm ist nicht nur die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Julian Assange. In gleichen Teilen erzählt er mit den Stilmitteln eines politischen Thrillers von Bradley Manning, jenem US-Soldaten, der hunderttausende Geheimdokumente an die Enthüllungsplattform weiterreichte und seitdem im Gefängnis sitzt. In über zwei Stunden Spiellänge kommen ehemalige Wikileaks-Mitarbeiter, frühere CIA-Chefs und natürlich auch Assange zu Wort. Ein packender Film, der kaum aktueller sein könnte.

 

SPEED - AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT

Donnerstag, 17.10.2013, 19.00 Uhr

Vorschau: SpeedDeutschland 2012, Regie: Florian Opitz, Doku: 101 Min.

Beschleunigung und Effizienzsteigerung sind in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens die dominierenden Ziele geworden. Doch wer oder was treibt die Beschleunigung an? Und wo ist die Zeit geblieben, die wir in den letzten Jahrzehnten durch immer ausgeklügeltere Technologien und Effizienzmodelle gespart haben? Der Film macht sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit und lernt die wahren Rebellen von heute kennen: Menschen, die für sich die Langsamkeit wiederentdeckt haben. SPEED - AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT ist Zeitgeist-Kino, das aktueller nicht sein kann. Florian Opitz schafft es, basierend auf seinem gleichnamigen Buch, ein eigentlich trockenes und sehr komplexes Thema einfach, frisch und dabei sehr ästhetisch zu vermitteln, ohne belehrend zu wirken. Auch wenn ihm die Zeit fehlt, der Humor kommt nie zu kurz!

 

DER TAG WIRD KOMMEN

Donnerstag, 21.11.2013, 19.00Uhr

Vorschau: Der Tag wird kommenFrankreich/Belgien  2012, Regie: Gustave Kervern, Benoît Delépine, DF, Komödie: 92 Min., mit Benoît Poelvoorde, Albert Dupontel u.a.

Inmitten einer absurden Ansammlung von Einkaufszentren liegt das Kartoffel-Restaurant der Familie Bonzini. Die beiden erwachsenen Söhne sind der gealterte Punk „Not“ und sein spießbürgerlicher Bruder Jean-Pierre, der als Bettenverkäufer arbeitet. Als Jean-Pierre den  Job verliert, gerät seine heile Welt aus der Bahn und er landet nach einem amokartigen Ausraster in den Armen seines Bruders. Gemeinsam beschließen sie das Leben richtig zu leben und dem kommerzheiligen Einheitsbrei den Mittelfinger zu zeigen.
Erneut entlarven die Kult-Regisseure Gustave Kervern und Benoît Delépine  mit ihrem schwarz-bösem Humor gesellschaftliche Missstände (...).Ihr neuestes Werk, DER TAG WIRD KOMMEN, spiegelt so zahlreiche essentielle Themen der heutigen westlichen Lebens- und Arbeitswelt wie mangelnde Solidarität, Überwachungsmentalität, soziale Ungerechtigkeit, die Unsicherheit am Arbeitsplatz und die letztendliche Vergeblichkeit einer Revolte wieder.

 

Eqcuador

Donnerstag, 19.12.2013, 19.00Uhr

 

Vorschau: ecuadorEcuador 2012, Regie: Jacques Sarasin, Doku: 72 Min., OmU (Span.), mit Rafael Correa  u.a.

Präsident Rafael Correa hat mit seinem Land eine der weltweit vorbildlichsten Verfassungen erarbeitet und vom Volk absegnen lassen. Regisseur Sarasin schaut hin und lässt uns über ein Land staunen, dessen Regierung unter Präsident Correa 2007 beschließt, aus Gründen des Naturschutzes das gesamte Erdöl des Yasuni-Nationalparks unter der Erde zu belassen. Die Politik von Correas Kabinett ist geprägt vom Konzept des «Sozialismus des 21. Jahrhunderts» (Hugo Chávez)  und der Suche nach einer Entwicklungsform für Länder wie Ecuador, die im Weltmarktgeschehen eine benachteiligte Position einnehmen.

Im Andenland Ecuador tut sich einiges, ohne dass es draussen in der Welt richtig wahrgenommen würde. Präsident Rafael Correa hat mit seinem Land eine der vorbildlichsten Verfassungen erarbeitet und vom Volk absegnen lassen. 2007 machte die Regierung unter Präsident Rafael Correa den waghalsigen Vorschlag, das gesamte Erdöl in diesem Nationalpark unter der Erde zu belassen (was 20% der Erdölreserven Ecuadors ausmacht) – unter der Bedingung, dass der ecuadorianische Staat die Hälfte der entgangenen Erträge von der internationalen Gemeinschaft zurückbekommt. (...)Konkret würde diese Initiative bedeuten, dass der Welt über 400 Millionen Tonnen in die Atmosphäre ausgestossenes Kohlendioxyd erspart bleiben. Damit würde Ecuador zwar auf mehrere Milliarden Dollar verzichten, dafür aber der Zerstörung eines der vielfältigsten Gebiete der Welt entgegenwirken und damit eindeutig Pionierarbeit leisten. Das Erdöl stellt für den kleinen Andenstaat das wichtigste Exportgut dar, hat dem Land aber auch schon viele Umwelt- und Gesundheitsprobleme sowie Konflikte mit der indigenen Bevölkerung des Regenwaldes beschert. Die ecuadorianische Regierung hängt völlig von den Erdöleinnahmen ab, und insofern ist die Yasuni-Initiative für ein so armes Land wie Ecuador ein ziemlich gewagtes, aber auch mutiges Unterfangen...

 

Valley of Saints

Donnerstag, 16.01.2014, 19.00Uhr

Vorschau: valleyIndien/USA 2012, Regie: Musa Syeed, OmU (Kashmiri), 82 Min., mit Gulzar Ahmed Bhat, Mohammed Afzal u.a.

An den Ausläufern des Himalaya in der indischen Provinz Kaschmir liegt der idyllische Dal-See, ein Ort voller Mythen, wo der junge Bootsmann Gulzar in einem Stelzenhaus direkt über dem See wohnt. Mühsam verdient er sich seinen Lebensunterhalt, indem er Touristen im Boot über den See fährt. Um Armut und Kriegsgefahr zu entkommen, beschließt er, mit seinem besten Freund Afzal nach Delhi zu gehen. Dieser Plan wird plötzlich durch eine über ganz Kaschmir verhängte Ausgangssperre vereitelt. Durch Zufall lernt Gulzar die junge Wissenschaftlerin Asifa kennen, der er dabei hilft, für eine Umweltstudie Wasserproben aus dem See zu entnehmen. Als ihm das Ausmaß der Umweltverschmutzung klar wird und er sich zusätzlich in Asifa verliebt, gerät seine Welt aus den Fugen. Wofür soll er sich entscheiden? Für ein fortschrittliches Leben in der glitzernden Großstadt oder für seine Heimat?

 

More Than Honey

Donnerstag, 20.02.2014, 19.00 Uhr

Vorschau: more than honeySchweiz/D/ Ö 2012, Regie: Markus Imhoof, Doku, 91 Min.

In Kooperation mit dem ALLERWELTHAUS HAGEN

Die Honigbiene, das fleißigste aller Tiere,  verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen.  Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern und fängt das faszinierende Universum der Biene mit spektakulären Aufnahmen ein. Überwältigend schöne Bilder, präzise recherchiert, poetisch und warmherzig.

 

Frohes Schaffen

Vorschau: frohes schaffenDonnerstag, 20.03.2014, 19.00Uhr

Deutschland 2013, Regie: Konstantin Faigle, Doku/Komödie: 98 Min.

In Kooperation mit der IG Metal Hagen

Die essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: die Arbeit!Sie ist Sicherheit, Selbstbestätigung, Existenzberechtigung weit über das Materielle hinaus.Regisseur Konstantin Faigle begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Er fährt ins Ruhrgebiet zu den letzen „heiligen“ Bergarbeitern und zum geschlossenen Nokia-Werk. (...)Parallel dazu geht der Film in kleinen, inszenierten Szenen mit Humor und Tiefgang unserer deutschen Arbeitswelt auf den Grund. Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig.Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.

 

The Court

Donnerstag, 17.04.2014, 19.00Uhr

Vorschau: courtUSA 2013, Doku, Regie: Marcus Vetter, Michele Gentile, Doku:90 Min.

In Kooperation mit dem FRIEDENSZEICHEN HAGEN

Vor 15 Jahren wagten über 100 Staaten ein sehr ungewöhnliches Experiment. In einer Konferenz in Rom verabschiedeten sie das sogenannte Römische Statut, das 2002 den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag ins Leben rief. Dort sollten diejenigen angeklagt werden, die weltweit für die schlimmsten Verbrechen verantwortlich sind. Den Vorsitz hat aktuell Chefankläger Luis Moreno-Ocampo, der mit Hilfe des Strafgerichtshof in Den Haag gegen Kriegsverbrecher ermittelt. Zu seinen Fällen gehören u.a. die Niederschlagung des arabischen Frühlings in Libyen, mögliche Kriegsverbrechen im Gazakrieg oder die Rekrutierung von Kindersoldaten im Kongo. Doch als Hollywoodstar Angelina Jolie zum entscheidenden „Schluß-Hearing“ des kongolesischen Generals Thomas Dyilo Lubanga im Kindersoldaten-Fall nach Den Haag reist, vergessen alle für einen kurze Moment ihre Mission der globalen Gerechtigkeit und laben sich am Glamour der US-Schönheit.

 

Schotter wie Heu

Vorschau: schotter wie heuDonnerstag, 15.05.2014, 19.00Uhr

Deutschland 2002, Regie: Sigrun Köhler, Wiltrud Baier, Doku:104 Min.

In Kooperation mit dem ROSA-LUXEMBRUG-CLUB Hagen-Ennepe-Ruhr

In Gammesfeld gibt es eine Kirche, einen EDEKA-Laden, einen Dorfkrug, eine freiwilligeFeuerwehr, zwei Fußballfelder, ein Schotterwerk und eine berühmte Bank. Bankdirektor Fritz Vogt ist gleichzeitig Sekretär, Buchhalter, Kassierer, Landwirt und der wichtigste Mann im Dorf. Und als einziger angestellter ist er im Herzen Antikapitalist. Schon vor zehn Jahren  drehten die FilmemacherInnen Wiltrud Baier und Sigrun Köhler einen Film über die Menschen in Gammersfeld.  Nun waren sie wieder vor Ort um zu fragen, wie es  den Gammesfeldern und ihrer Bank heute geht? Was sagt Fritz Vogt zur Finanzkrise? Und kommt man hier immer noch ohne Computer aus?  „Ein saukomischer Film über eine schwäbische Bank", meint die  Berliner Zeitung.

 

Apple Stories

Vorschau: appleDonnerstag, 29.05.2013, 19.00Uhr

Deutschland 2013, Regie: Rasmus Gerlach, Doku: 87Min.

In Kooperation mit der DGB Jugend

Der Hamburger Dokumentarfilmer Rasmus Gerlach hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Herstellungskette von Mobilfunkgeräte am Beispiel des Konzerns "Apple" und dessen Trend-Handy "I-Phone" aufzudecken. Zu diesem Zweck besuchte Gerlach Hamburg, Ruanda und Shenzhen. Unter anderem ging er der Frage nach, ob der niedrige Lohn eines Minenarbeiters, der Material für die Handy-Herstellung fördert, überhaupt ausreicht, um eine ganze Familie zu ernähren. Diese Frage führt zu noch weitaus komplexeren Fragen, die der Produktionsprozess des Konzerns mit sich bringt. Gerlach stellt fest, dass Apple den Minenarbeitern, die zum Zinnabbau in Ruanda beschäftigt sind, kaum genug für ein Hemd, geschweige denn Essen zahlt. Der Dokumentarfilmer bemängelt weiter, dass Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten dermaßen unter Druck gesetzt werden, dass die Selbstmordrate weit mehr als nur skandalös ist. Angestellte werden überwacht, Gewerkschaften werden unterdrückt und der Lohn ist lächerlich gering.

 

 

Programm 2012/2013


DIE AUSBILDUNG

Donnerstag, 27.09.2012, 19.00 Uhr, 3 €
Präsentiert von: DGB-Jugend  

ausbildung

Deutschland 2011, Regie: Dirk Lütter, 89 Min, mit Joseph Bundschuh, Anke Retzlaff, Anja Kaul, FSK 12,

Der zwanzigjährige Jan Westheim ist im letzten Jahr seiner Ausbildung. Er möchte übernommen werden – und er möchte alles richtig machen. Aber was ist das Richtige, wenn durch Umstrukturierungen der Druck auf Jan und seine Kollegen wächst, wenn Entlassungen an der Tagesordnung sind und der Personalchef, der selber unter Kontrolle und Erfolgsdruck steht, mit Argusaugen über allem wacht? In rasanten Autofahrten und intensivem Konsum sucht Jan einen Ausgleich. Als die gleichaltrige Zeitarbeiterin Jenny in seine Firma kommt, entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch Jennys Aufenthalt ist nur von kurzer Dauer.Kühles Drama um einen Auszubildenden in Zeiten des Turbokapitalismus, das das System der modernen Arbeitswelt zeigt. Klarsichtkino in Kooperation mit der DGB Jugend mit anschließender Podiumsdiskussion.

 

CATASTROIKA

Donnerstag, 18.10.2012, 19.00 Uhr, freier Eintritt!
Präsentiert von: Die Grünen

catastroik

Griechenland 2012, R: Aris Chatzistefanou, Katerina Kitidi, Doku, OmU, 87 Min., mit Naomi Klein u.v.a.

Die MacherInnen von „Debtocracy“ haben einen neuen spendenfinanzierten Dokumentarfilm produziert und kostenfrei ins Internet gestellt. Beleuchtete der erst Film Griechenlands Schuldenkrise, so analysiert „Catastroika“ die möglichen Folgen der bevorstehenden Privatisierungen in Griechenland. Die Filmemacher sind um die Welt gereist, haben mit Wissenschaftlern, Aktivisten und Publizisten wie Slavoj Zizek, Naomi Klein und Greg Palast gesprochen, um Informationen über den Forstschritt der massiven Privatisierung in anderen Industrieländern zu sammeln. CATASTROIKA veranschaulicht die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, wenn Staatseigentum in Griechenland, wie von EZB und IWF gefordert, im großen Stil privatisiert wird. Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen und gehen zu 100% an die Macher des Films. FREIER EINTRITT!

 

Blaues Gold - Der Krieg der Zukunft

Donnerstag, 15.11.2011,  19:00 Uhr
Präsentiert von:
ver.di-Jugend 

USA 2008, Regie: Sam Bozzo, Dokumentarfilm, OmU (englisch), 87 Min.

Die mehrfach ausgezeichnete Dokumentation von Sam Bozzo "Blaues Gold - Der Krieg der Zukunft" zeigt die immer gravierender werdenden Folgen der Privatisierung von Wasserressourcen. Im Gegensatz zum Öl, das für den Menschen zur Lebenserhaltung nicht wirklich nötig ist, ist Wasser ein unverzichtbares Lebensmittel, um das in Zukunft womöglich erbitterter gekämpft werden wird als heute schon um Öl. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser sollte ein Menschenrecht sein, aber Trinkwasser wird von wenigen mächtigen globalen Interessengruppen, die die weltweite Wasserversorgung unter sich aufgeteilt haben, zum Handelsgut erklärt. Das alles aber ist womöglich erst der Anfang beim Kampf um das "Blaue Gold. Packende Doku über ein skrupelloses Wettrennen um schwindende Ressourcen, ausgetragen auf dem Rücken von Millionen von Menschen.

GENERATION KUNDUZ

Donnerstag, 13.12.2012, 19:00 Uhr, 3 €
Präsentiert von: Friedenszeichen Hagen

Kunduz

Do13.12. um 19.00

Generation Kunduz

Deutschland 2011, Regie: Martin Gerner, 80 Min., Dokumentarfilm, OmU (Dari, Pashtu), ab 12

GENERATION KUNDUZ erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghanen: Mirwais, 10 Jahre und noch ein Kind, redet über Krieg und Frieden fast wie ein Erwachsener. Nazanin, eine Lokalreporterin, kämpft für Gleichberechtigung obwohl sie die Burka tragen muss. Hasib, Student mit Baseballmütze, träumt von freien und fairen Wahlen. Ghulam und Khatera drehen einen Spielfilm, mitten im bewaffneten Konflikt. Einblick in die Seelenlage einer jungen Generation, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst und sich nach einer offenen Gesellschaft sehnt, einem arabischen Frühling am Hindukusch. Aber ständig ist ihr Aufbruch in Gefahr, gerät der Alltag zur Gratwanderung. Aus Normalität wird verstörende Wirklichkeit. Geschichten so bedrückend wie Mut machend.

 

WORK HARD, PLAY HARD

Donnerstag, 17.01.2013, 19:00 Uhr, 3 €
Präsentiert von:
Rosa-Luxemburg-Club  

work

Deutschland 2011, Regie: Carmen Losmann, Doku, 90 Min.

Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zu tiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht, in denen die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle verschwinden sollen. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Der Film heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Einen Chef brauchen die modernen Mitarbeiter nicht mehr, den hat man ihnen schon längst ins Gehirn programmiert. Der Film besucht die Architekten, Programmierer, Human-Ressources-Manager, Assessment-Teams und Trainer, die die schöne neue Arbeitswelt der Zukunft entwerfen. Ein Film zum Gruseln, der mit lächelnden Optimierern, Café Latte und hellen Büroräumen tiefes Unbehagen auszulösen vermag.

 

SUSHI - THE GLOBAL CATCH

Donnerstag, 21.02.2013, 19:00 Uhr, 3€
Präsentiert von: AllerWeltHaus

 

USA 2011, Regie: Mark S. Hall, 75 Min., Doku, OmU (englisch),

Im Allgemeinen gilt Fisch als gesund, gegen die zunehmende Verbreitung des Sushi kann also eigentlich niemand etwas haben. Oder vielleicht doch? Welche unvorhergesehenen und vor allem höchst problematischen Folgen der explodierende Sushi-Konsum hat, zeigt Mark S. Hall in seiner bemerkenswert ausgewogenen Dokumentation mit dem doppeldeutigen Titel. Das englische „Catch“ heißt sowohl Fang als auch Haken/Crux - und genau darum geht es. Statt wie so viele Dokumentationen gleich mit Hiobsbotschaften zu beginnen, nimmt sich Hall zu Beginn seines Films Zeit, um die große Tradition der japanischen Küche im allgemeinen und des Sushi im speziellen zu beleuchten. Wäre Sushi ein japanisches Geheimnis geblieben…kein Problem. Aber die Welt hat Geschmack am Sushi gefunden. Die Folgen: absurde Exzesse der Globalisierung, Überfischung und ein auf Dauer gestörtes Gleichgewicht der Meere mit noch nicht absehbaren Folgen.

 

Die 1000€-Generation

Donnerstag, 21.03.2013, 19:00 Uhr, 3€
Präsentiert von: IG Metall 

Italien 2009, Regie: Massimo Venier, 101 Min., mit Francesca Inaudi, Valentina Lodovini, Alessandro Tiberi u.a.

Matteo ist ein begabter, Mathematiker. Aber nach dem Ende seines Studiums gelingt es ihm gerade so, sich über Wasser zu halten: Er hat einen unsicheren Job, mit dem er kaum die Miete für die Wohnung bezahlen kann, die er sich mit seinem besten Freund Francesco teilt. Die Kündigung droht. Außerdem scheint seine Freundin nichts mehr von ihm wissen zu wollen. Doch dann lernt er zwei aufregende Frauen kennen: Beatrice, die als neue Mitbewohnerin einzieht, und Angelica aus der Marketingabteilung seines Arbeitsgebers. Plötzlich ist Matteo wieder obenauf und hat den Kopf voller Pläne. Vielleicht schafft er es jetzt ja, seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Rasante Komödie aus Italien über eine hoffnungsvolle Generation, die auf Dauer lernt, mit 1000 Euro monatlich zu überleben.

 

LACHSFISCHEN IM JEMEN

lachsfischenDonnerstag, 18.04.2012, 19:00 Uhr, 3 €
Präsentiert von:
 GEW

Großbritannien 2011, Regie: Lasse Hallström nach dem gleichnamigen Roman von Paul Torday, DF, 112 Min., mit Ewan McGregor, Emily Blunt, Kristin Scott Thomas u.a.

Ein Scheich will Lachse in der Wüste züchten und wendet sich an die britische Regierung. Londoner Regierungskreise freuen sich über den Auftrag, bietet er doch gute Publicity und eine willkommene Ablenkung von den wirklichen Problemen im Nahen Osten. Man schickt den passionierten Angler und Fischzuchtexperten Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor gegen dessen Willen in den Jemen. Ihm zur Seite steht die schlagfertige Projektleiterin Harriet Chetwode-Talbot. Lasse Halström hat mit "Lachsfischen im Jemen" eine äußerst vergnügliche Geschichte verfilmt, die biologische Absurditäten mit politischer Satire und verrückten Liebeswirren vermischt. Großartig besetzt mit Ewan McGregor, Emily Blunt und Kristin Scott Thomas.

 

Inside Job

insideDonnerstag, 16.05.2012, 19:00 Uhr, freier Eintritt
Präsentiert von: ATTAC
 

USA 2010, R: Charles Ferguson, OmU (englisch), 104 Min.
Regisseur Charles Ferguson  beleuchtet in seinem Dokumentarfilm INSIDE JOB die Hintergründe der globalen Finanzkrise, deren Folgen noch immer noch nachwirken. 20 Billionen US-Dollar wurden vernichtet und Millionen von Menschen verloren ihre Arbeitsplätze und ihre Lebensgrundlage, doch niemand hat wirklich Verantwortung übernommen. Durch umfangreiche Recherchen und Interviews mit maßgeblichen Finanzinsidern, Politkern und Journalisten zeichnet Inside Job den Aufstieg einer freibeuterischen Industrie nach und enthüllt die gefährlichen Beziehungen, die Politik, Kontrollinstanzen und akademische Institute korrumpiert haben. 2011 als beste Dokumentation mit  einem Oscar ausgezeichnet.

 

 

 

Alte Programmflyer:

2011/12


 


Kulturzentrum Pelmke
Pelmkestr. 14 - 58089 Hagen
Tel. 02331/ 336967

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