Hausratprotokoll 07.01.2008
Der Hausrat ist eine öffentliche Veranstaltung. Hier werden Dinge, die das Haus betreffen, angesprochen und diskutiert. Anwesend sind immer und mindestens das Team der Pelmke sowie der Vereinsvorstand. Der Hausrat ist damit der Ort für konstruktive Kritik, direkte Ansprache, Fragen, Vorschläge und Ideen.
Anwesend: Christel, Christian, Stefan, Jürgen, Marc, Pelle, Sandra, Andrea, Alex, Eli, Sebastian (Protokoll); etwas später: strødl, Tobias, Anna
Umfrage:
An der Umfrage haben sich bisher etwa 150 Personen beteiligt. Die Umfrage läuft gut, momentan hat es sich bei etwa 10 Teilnehmern pro Tag eingependelt. Die Umfrage wird noch einige Zeit laufen und jeder Pelmkebesucher ist aufgerufen, sich daran zu beteiligen, um möglichst repräsentative Daten zu erheben. Die Umfrage ist selbst dann anonym, wenn zum Schluss die E-Mail Adresse für die Verlosung angegeben wird. Die Pelmke bekommt die Auswertung getrennt von den Mail Adressen. Wer nicht an der Verlosung teilnehmen will, gibt einfach keine Mailadresse an.
Radiowahn:
Die Radiogruppe zeigt Präsenz im Hausrat, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen und um über einige Gerüchte und Unstimmigkeiten zu sprechen. Nach einer Debatte darüber, was den Radiowahn ausmacht, in welchem Verhältnis dieser zum Haus steht sowie nach der Klärung von Gerüchten, lässt sich festhalten, dass es keine Änderungen seitens des Hauses gegenüber der Radiogruppe gibt und dass diese die Absicht formuliert, weiterhin in und über die Pelmke zu senden.
Rückschau:
Das Pelmke-Projekt „Eh die Zeit anfing lernte ich fliegen“ war gut besucht und fast ausverkauft. Das Projekt soll fortgeführt werden. Wie, wann usw. ist allerdings noch unklar.
Das Konzert „Duo Niescier/Nendza“ war mit 30 Leuten leider bescheiden besucht. Stefan formuliert Schwierigkeiten bezüglich der Anforderungen, die einige Jazz-Musiker haben und die von uns so nicht erfüllt werden können. Die Folge ist mitunter unangenehmer Stress.
Die Disco „antena global“ lief spät an, war dann aber letztlich doch gut gefüllt und ging bis ca. halb fünf.
Das Cafe-X war durchwachsen besucht. Die Stimmung war jedoch nett und das Cafe X wird weiterhin fortgesetzt.
Das unplugged-Konzert mit „The yellow Moose“ war nett und gut besucht, was aber letztlich daran lag, dass die Band aus Iserlohn einen beträchtlichen Teil der Zuschauer mitgebracht hat. Da dies nicht immer der Fall ist, wird die unplugged-Reihe erstmal etwas pausieren, bis sich neue lokale Bands gefunden oder dazu entschlossen haben, mit reduziertem Set in der Kneipe aufzutreten. Interessierte mögen sich unter booking@pelmke.de melden.
Der zweite „Pelmke poetry slam“ war gut besucht, auch wenn die Hoffnung, dass der zweite noch mehr Leute anziehen würde, nicht erfüllt wurde. Aufgrund eines organisatorischen Problems fehlten dem slam vier angekündigte Wortakrobaten aus Bielefeld, so dass der Wettbewerbscharakter ausnahmsweise ausgesetzt wurde. Der nächste poetry slam, zu dem auch alle Hagener und/oder Hobbydichter eingeladen sind, findet im Februar statt.
Der Hausrat gratuliert den „Soul Invaders“ zum zehnjährigen Bestehen sowie zum erfolgreichen Jubiläumskonzert. Die Veranstaltung war rundum gelungen und bestens besucht.
Der „heilige Abend“ wurde dieses Mal in Kneipe und Saal begangen. Letzteren hatte der „Rote Stern Wehringhausen“ gelungen geschmückt, beschallt, ausgeleuchtet und mit Feuerzangenbowle versorgt. Viele heimgekehrte Auswärtige und Hagener nutzten die Pelmke, um Weihnachten feuchtfröhlich zu begehen. Der Abend war noch besser besucht als vorangegangenes Jahr. Der Hausrat dankt dem „Roten Stern“ und würde sich über eine Wiederholung freuen.
Das Konzert mit „Dallax“ und „Horst & the Heartbreakers“ war bestens besucht und für die Japaner ein gelungener Auftakt ihrer kleinen Europatour. Auffallend war das junge und uns größtenteils unbekannte Publikum.
Der „vocal-adventures-Workshop mit Lauren Newton” war ausgebucht, bevor überhaupt die Programmhefte raus waren und veranlasste Menschen aus Suttgart und Hamburg, nach Hagen zu kommen. Besucher, Dozentin und Organisatorin waren sehr zufrieden. Solche Workshops sollen weiterhin verfolgt werden.
Kino:
„Auf der anderen Seite“, „Dunkelblaufastschwarz“, „Kurzpässe“, „L´enfant“ waren allesamt nicht so besucht, wie wir uns das wünschen. Die Kurzfilme werden reduziert, da sie immer schlechter angenommen werden. Den Monat gerettet hat der gleichzeitig erfolgreichste Babylon-Film im letzten Jahr: St. Jacques.
Filmclub:
Pelle stellt die Idee eines Filmclubs vor. Der Filmclub möchte für seine Mitglieder in gemütlicher Atmosphäre diverse Filme zeigen, die es sonst auf großer Leinwand nicht zu sehen gibt. Der Hausrat begrüßt die Idee und freut sich, dass der Filmclub dies in der Pelmke realisieren möchte. Voraussetzung ist, dass dies rechtlich einwandfrei gestaltet wird. Pelle hat sich da schon ausgiebig informiert und berichtet, dass dies möglich sei. Vorläufiger Name ist „Filmclub Bali“, in Anlehnung an das untergegangene Hagener Kino, sowie als „missratener Bruder des Kino Babylon“ zu verstehen.
Die seit über sieben Jahren bestehende Antifa Hagen, die sich regelmäßig in der Pelmke getroffen sowie Veranstaltungen organisiert hat, ist aufgelöst. Der Hausrat bedauert dies und dankt für die geleistete Arbeit.
Im Frühjahr soll eine weitere Pelmke-Zukunftswerkstatt stattfinden. Es wurde darüber diskutiert, wie öffentlich diese angelegt sein sollte.
Marc kritisiert, dass ständig Autos auf der Fläche vor der Pelmke parken, die eigentlich kein Parkplatz sondern Boule-Bahn und Biergartenfläche ist. Neben Absperrmöglichkeiten und Abschleppen lassen wurde eine bessere Beschilderung diskutiert.
Ganz grober und kurzer Jahresrückblick:
Die Besucherzahlen bei den Veranstaltungen haben leicht abgenommen. Die Veranstaltungszahl ist in etwa gleich geblieben. Die Besucherzahlen im Kino sind ebenfalls in etwa auf gleichem Level geblieben. Das Open Air Kino war jedoch Mist. Deutschland ist ein undankbarer Ort für Freiluftaktivitäten im Sommer.
Die Geschehnisse im ersten Halbjahr haben unsere Finanzen belastet. Die Kneipenumsätze sind ebenfalls zurückgegangen. Allerdings muss hier auf den Referenzpunkt geachtet werden, da der Umsatz im letzten Jahr beispielsweise durch die WM erhöht wurde.
Es kann jedoch grob festgehalten werden, dass uns 2007 nicht so sehr getroffen hat, wie die Darstellung vermuten lässt. Es könnte besser sein, das Ausmaß der Klagen kann jedoch ebenfalls in Grenzen gehalten werden.
Auf die ausgeschriebene Stelle als Booker haben sich einige interessante Bewerber gemeldet. Vorstand und Geschäftsführer laden in Kürze zu Vorstellungsgesprächen ein.
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