Mist!

Pokal wieder ganz weit weg.

Natürlich ist es am Ende in der Regel so, dass bei einem Fussball-Turnier die richtige Mannschaft gewinnt und es ist ja auch richtig, dass die Roten Hosen aus Ost-Berlin am 12. Juli den Antifa-Pokal gewonnen haben; immerhin haben sie kein Spiel verloren und überhaupt auch nur ein Tor aus dem Spielgeschehen kassiert. Nach dem Finale: Mannschaftsfoto Rote Hosen und Discordia Schürrepooetz
Nach dem Finale: die Roten Hosen erkennt man an ebendiesen, die übrigen Hosen spielen bei Discordia Schürrepooetz

Aber um ein Haar hätte es ja auch anders kommen können: da war nämlich im Halbfinale gegen die Roten Hosen eben das Tor zur 1:0 Führung für Stacheltek gefallen. Hoffnung schimmerte in den Blicken, eine kleine Vorfreude gar, bis die Berliner dann aus ganz spitzem Winkel ins längstmögliche Eck den Ausgleich schafften und auch im Neunmeterschiessen mit 4:3 die Oberhand behielten. Aus! Aus! Aus!
Und letztendlich ist es ja eine charmante Geste der Roten Hosen, den Pokal nur alle zwei Jahre zu gewinnen. So ergibt sich dann im nächsten Jahr eine neue Chance.

Auf dem Platz ist es zuweilen staubigIm übrigen war es dannn aber doch ein sehr gelungener Tag: Staub wurde zwar zuweilen mächtig aufgewirbelt, aber die 15 Mannschaften gönnten sich jeweils genau die angemessene Menge an Ehrgeiz, um ohne Schiedsrichter und ohne Querelen den Tag zu bestreiten.

Die Vorjahresfinalisten zeigten sich dabei in unterschiedlicher Form: die Wehringhauser Könnix verpassten schon früh viele Gelegenheiten und hielten dieses Niveau problemlos, bis sie dann im Spiel um Platz 13 doch noch gegen die Antifa Lüdenscheid gewannen. Die Altmeister vom Iserlohner Friedensplenum schafften den Weg ins Halbfinale, das sie dann aber gegen die Turnierneulinge - und Überraschungsmannschaft - Discordia Schürrepooetz aus Aachen verloren. Während Discordia übrigens aus dem Lateinischen stammt und "Zwietracht" bedeutet, scheint Schürrepooetz eine Art Dialekt zu sein und soll wohl "Scheunentor" bedeuten. Kam aber anders rüber, womit mal wieder klar wird, dass Namen nur Schall und Rauch sind und sich - mit Ausnahme von Könnix - in der wahren Welt kaum bewähren. Oder was  sagt uns Spermizid Geweke
Stacheltek MannschaftsfotoAus dem kleinen Finale kamen die Iserlohner dann als Turniervierte. Sie verloren nämlich gegen Stacheltek, seit Jahren die beste Pelmke-Mannschaft, die mit diesem schönen Erfolg die Viertefinalniederlage der Lokalrivalen (hihihi) Pelmke Stars gegen das Friedensplenum ausglichen.

Es ist ja nicht mehr selbstverständlich: alle Teams nahmen an der Antifa-Siegerehrung im SaalSiegerehrung und Nachfeier abends in der Pelmke teil - volles Haus und angemessene Stimmung. Gottseidank sind die meisten doch bessere Fussballer als Sänger!

Alle Teams waren sichtlich beeindruckt, endlich ein Original-Regelwerk des DFB in Händen halten zu dürfen und freuten sich desweiteren über verschiedenste Preise, von der Sektflasche bis zur Piratenflagge bekam da jeder was er sich verdient hatte. Und dann, dann wurde es später. So war das.

Das Classement am Ende:

Klick auf den Namen bringt ein hübsches Teambildchen:

1. Kleine Grafik als LinkhinweisRote Hosen Ost-Berlin
2. Kleine Grafik als LinkhinweisDiscordia Schürrepooetz Aachen
3. Kleine Grafik als LinkhinweisStacheltek
4. Kleine Grafik als LinkhinweisIserlohner Friedensplenum
5. Kleine Grafik als LinkhinweisPelmke Stars
6. Kleine Grafik als LinkhinweisKommando Letzte Schicht Oberhausen
7. Kleine Grafik als LinkhinweisTeam Ahoi
8. Kleine Grafik als LinkhinweisAntifa Hagen
9. Kleine Grafik als LinkhinweisSpermizid Geweke
10. Kleine Grafik als LinkhinweisHobby Damen
11. Kleine Grafik als LinkhinweisGrobmotoriker
12. Kleine Grafik als Linkhinweis1. FC Narkose
13. Kleine Grafik als LinkhinweisKönnix
14. Kleine Grafik als LinkhinweisAntifa Lüdenscheid
15. Kleine Grafik als LinkhinweisPreußen Brechstange


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Kulturzentrum Pelmke
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