Kulturzentrum zu verkaufen
Dass die vorhandenen Brandschutztüren im Haus ausgetauscht werden sollen, haben wir vor einiger Zeit eher inoffiziell erfahren.
Die veraltetete Heizungsanlage haben wir schon vor 12 Jahren bemängelt, als es noch ein leichtes für Hausbesitzer war, Fördermittel für die Sanierung zu bekommen.
Schön, dass wir jetzt wenigstens aus der Zeitung erfahren, dass sich schon jemand eine unrealistische Lösung des Problems ausgedacht hat.
Wer hindert eigentlich die verantwortlichen Stellen daran, das Gespräch mit den direkt Betroffenen, dem Kulturzentrum Pelmke e.V. und der Caritas, zu suchen. Ein Mindestmaß an Gesprächskultur und -bereitschaft ist schon erforderlich um bestehende erfolgreiche Strukturen zu erhalten. Damit ließen sich in dieser Stadt mit Sicherheit einige Probleme besser lösen.
Es sind zur Zeit sicher keine Wunder zur Sanierung der städtischen Finanzen zu erwarten. Aber es wäre doch schön, wenn bei der ganzen Debatte auch mal Ansätze von Visionen für die Zukunft zu erkennen wären, wie diese Stadt in fünf Jahren aussehen soll. Eine offensichtlich völlig überdimensionierte Bahnhofshinterfahrung wird die Attraktivität mit Sicherheit nicht steigern.
Wir sind bereit unseren Teil dazu beizutragen. Aber man höre bitte auf, uns ständig mit dem Rotstift vor der Nase herumzufuchteln.
jb



